Chancen und Herausforderungen
Produktivität im Coworking Raum steigern. Chancen, Herausforderungen und konkrete Tipps für Teams, die Flächen teilen und effizient arbeiten wollen.
Geteilte Arbeitsräume bieten Inspiration, Austausch und Flexibilität. Doch sie stellen Teams auch vor neue Herausforderungen. Wenn mehrere Organisationen, Projektgruppen oder Einzelpersonen denselben Raum nutzen, braucht es klare Regeln, passende Zonen und intelligente Arbeitsgewohnheiten. Produktivität entsteht nicht automatisch, sondern durch bewusstes Gestalten des gemeinsamen Umfelds.
Dieser Artikel zeigt dir, welche Chancen ein geteiltes Büro bietet, wo typische Stolpersteine liegen und wie Teams produktiv bleiben, auch wenn sie Raum und Infrastruktur mit anderen teilen.
Definition: Produktivität im Coworking- oder Gemeinschaftsbüro beschreibt die Fähigkeit, trotz geteilter Flächen effizient zu arbeiten, konzentriert zu bleiben und gute Ergebnisse zu erzielen.
Warum jetzt? Immer mehr Organisationen wechseln zu Shared-Office- oder Coworking-Modellen. Das erfordert ein neues Verständnis von Raum und Effizienz.
Hintergrund & Kontext
Austausch und Inspiration: Teams profitieren von neuen Perspektiven und spontanen Gesprächen mit anderen Organisationen.
Flexible Nutzung von Ressourcen: Meetingräume, Infrastruktur und Arbeitsflächen können gemeinsam genutzt werden, was Kosten reduziert.
Kultur und Dynamik: Offene Räume fördern Teamgeist und schaffen lebendige Atmosphären.
Lern- und Entwicklungsimpulse: Im Coworking entstehen Ideenaustausch, Feedback und Motivation für eigene Projekte.
Skalierbarkeit: Teams können schnell wachsen oder sich verkleinern, ohne grosse Raumanpassungen vorzunehmen.
Ablenkungen und Lautstärke: Geteilte Räume können unruhig sein. Tipp: Fokuszonen, Kopfhörer-Regeln und Ruheräume einrichten.
Fehlende Privatsphäre: Vertrauliche Gespräche sind schwieriger. Tipp: Telefon-Boxen oder kleine Meeting-Kabinen nutzen.
Unterschiedliche Arbeitsgewohnheiten: Nicht alle Teams arbeiten gleich. Tipp: Gemeinsame Regeln für Telefonate, Lautstärke und Sauberkeit vereinbaren
Unklare Nutzung von Räumen: Wenn Meetingräume oder Arbeitsplätze ohne Struktur genutzt werden, entsteht Chaos. Tipp: Buchungssystem verwenden.
Raumtypen definieren: Fokus, Austausch, Calls, Meetings
Regeln für Lautstärke und Zusammenarbeit festlegen
Klare Büro-Etikette kommunizieren
Tools für Raum-Buchung und Alltagskoordination nutzen
Fokuszeiten und Teamzeiten definieren
Raumgestaltung regelmässig evaluieren
Schritt 1 Analyse der Arbeitsmodi: Ermittle, welche Aufgaben Fokus, welche Kooperation und welche Präsenz im Hub erfordern.
Schritt 2 Raumkonzept klarmachen: Ordne Zonen zu und stelle sicher, dass Teammitglieder wissen, wo welche Aufgaben erledigt werden sollen.
Schritt 3 Etikette entwickeln: Formuliere einfache Regeln wie Ruhezeiten, Umgang mit Telefonaten oder Nutzung gemeinsamer Infrastruktur.
Schritt 4 Technische Unterstützung Nutze Buchungs-Apps, Raum-Sensoren und digitale Tools für Zusammenarbeit.
Schritt 5 Teamroutinen etablieren: Plane Fokusphasen und gemeinsame Austauschmomente.
Schritt 6 Weiterentwicklung: Hole regelmässig Feedback ein und optimiere Raumkonzept und Regeln.
Geteilte Arbeitsräume entwickeln sich weiter Richtung intelligenter Workspaces. Sensorik misst Auslastung, Zonen passen sich dynamisch an und hybride Teams nutzen Raum nur dann, wenn er wirklich gebraucht wird. Produktivität wird zunehmend beeinflusst von Raumdaten, digitaler Steuerung und flexiblen Layouts.
Geteilte Arbeitsräume bieten viele Chancen für Austausch, Dynamik und Flexibilität. Mit klaren Regeln, passenden Zonen und bewussten Teamroutinen bleibt Produktivität erhalten und kann sogar steigen. Die richtige Gestaltung von Raum und Zusammenarbeit führt zu effizientem Arbeiten auch im lebendigen Coworking-Umfeld.
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